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Aktueller Newsletter

Newsletter Sommer 2017

Liebe Kunden von SocialCert und liebe Interessierte an unserer Arbeit,

mit Beginn des Sommers und der Kirschenernte möchten wir Sie über die neusten Entwicklungen extern und intern, sowie über Initiativen der SocialCert aufmerksam machen.

Gesetzliche Präzisierung

Wie Ihnen ja bereits seit letztem Jahr bekannt war, sind Sprachkurse für Flüchtling nicht im Rahmen der AZAV über Fachkundige Stellen als Weiterbildung zulassungsfähig. Die Zulassung wurde dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) übergeben. Lange war allerdings das Prozedere für eine Zulassung als Sprachkursanbieter ungeklärt. Seit dem 01.07.2017 herrscht jetzt Klarheit:

Träger, die Sprachkurse für Flüchtlinge anbieten wollen, können sich zulassen unter beim BAMF. Schauen Sie hier unter: Zulassung von Trägern

Neue Angebote von SocialCert
 I   VORAB-AUDIT FÜR AZAV-NEUKUNDEN

Immer wieder sprechen uns insbesondere kleinere Träger an, die oft hoch innovative Leistungen im Bereich der Aktivierung und Vermittlung, im Bereich der beruflichen Weiterbildung oder der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben anbieten möchten, aber noch keine AZAV-Zulassung als Träger besitzen. Für diese Träger bieten wir einen besonderen Service an: Vor Ort prüfen wir gemeinsam, welche Voraussetzungen im Qualitätsmanagement und bei den behördlichen Anforderungen nach AZAV noch erarbeitet werden müssen, um die eigentliche Zertifizierung als Träger bestehen zu können. Sie können dann – ohne Zeitdruck – die fehlenden Dinge zielgerichtet erarbeiten und sich zu einem von Ihnen gewählten Zeitpunkt entspannt der eigentlichen „Prüfung“ unterziehen.

II EINLADUNG AUF DIE CONSOZIAL

Zusammen mit dem Hospiz- und Palliativverband Niedersachsen sind wir am 15. und 16. November 2017 auf der Consozial in Nürnberg mit einem Stand und einem Tandemvortrag (Grün: Tandemvortrag 41) vertreten. Dr. Stefan Ackermann und Miriam Püschel laden am Donnerstag, den 16.11.2017 um 10:30 Uhr zum Messevortrag mit dem Thema: Eine Kultur der Beziehung, die sich prüfen lässt? Qualität „messen“ am Beispiel von stationären Hospizen.“ Wir freuen uns, wenn Sie bei diesem spannenden Thema dabei sind und oder wir anschließend mit Ihnen an unserem Stand ins Gespräch kommen.

 III  KUNDENUMFRAGE JULI 2017

Zu unseren Leistungen und Ihren Wünschen als Kunden führen wir in diesen Wochen eine Kundenumfrage durch. Wir haben eine angemessene Stichprobe unserer Kunden ausgewählt, um herauszufinden, wie wir unsere Leistungen verbessern können, an welchen Leistungen Sie zusätzlich Interesse haben und wie wir gemeinsam das Thema Prüfen und Zertifizieren weiter entwickeln können.

Sollten Sie nicht unter den angerufenen Kunden sein, aber uns gerne Ihre Wünschen mitteilen, dann freuen wir uns, wenn Sie bis Ende Juli 2017 auf uns zu kommen.

 IV  NEUE BUNDESDURCHSCHNITTSKOSTENSÄTZE AZAV

Seit 1. Juni 2017 gelten die neuen Durchschnittskostensätze für Maßnahmen. Diese können Sie auf der Seite der Agentur für Arbeit finden unter: für den Bereich der Aktivierung und Vermittlung nach § 45 SGB III bzw.  für Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung nach § 81 ff SGB III

Bitte beachten Sie diese bei der Beantragung von Maßnahmen.

 ORIENTIERUNGSHILFE FÜR ZUORDNUNG MASSNAHMEINHALTE § 45 SGB III

Die Agentur für Arbeit bietet als Orientierungshilfe seit Mai 2017 ein Dokument vor, dass Ihnen als Orientierung bei der Zuordnung von Maßnahmeinhalten zu den Maßnahmezielen der Aktivierung und Vermittlung dienen kann. Hier der Link zu dem unterstützenden Dokument.

 ENTWICKLUNGSLABOBRATORIUM PRÜFKULTUR 2.0

Aus Anlass unserer eigenen Reakkreditierung im Mai 2017 wurde uns nochmals die Dringlichkeit bewusst, Möglichkeiten zu schaffen, dass Prüfungen nicht als Pflicht oder Machtspiel ablaufen sondern entwicklungsfördernd ist. Doch die Logik der Konformitätsbestätigung heißt: Erfüllt, unkritische oder kritische Abweichungen aus Sicht des Prüfenden. Es wird davon ausgegangen, dass es eine eindeutige Erkenntnis von „richtig oder falsch“ gibt, die auch ohne eine Kommunikation mit den agierenden Menschen gewonnen werden kann. Dahinter steht die Annahme, dass soziale Interaktionen als Gegenstand behandelt und somit auf Dokumentenbasis geprüft werden können.

Aus unserer Sicht braucht es hierfür einen eigenen Entwicklungsimpuls, denn sonst vergessen die Geprüften wie die Prüfenden, um was es eigentlich geht: Das eigene Zentrum zu bewahren und für die Entwicklung von Qualität in einen Dialog zu gehen. Und das heißt auch Verantwortung für die eigene Urteilsbildung zu übernehmen.

Die Auswertung der Umfrage bietet für uns die Grundlage um ein Entwicklungslaboratorium zum Thema „Menschen prüfen Entwicklungen“ zu begründen. Für ein erstes Treffen von Interessierten haben wir uns für den Hof Sondern am 14. September 2017 von 12:00 – 16:00 in Wuppertal entschieden. Dieser hat im Jahr 2003 das erste GAB-Qualitätssiegel erhalten und wird im Frühjahr 2018 das erste Kulturaudit durchführen. 2018 möchten wir dann auch andere Fachkundige Stellen zu einem Erfahrungsaustausch einladen. Es soll eine Plattform für ein entwicklungsförderliches Prüfen begründet werden. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, freuen wir uns sehr über Ihre engagierte Anmeldung!

Sommerliche Grüße

Dr. Stefan Ackermann, Christian Lucke, Dr. Marietta Schürholz

 

Newsletter Januar 2017

Liebe Kunden von SocialCert und liebe Interessierte an unserer Arbeit,

auch wir möchten Ihnen und dem, was uns in unserer Arbeit verbindet für das Jahr 2017 freudvolles Gelingen, gute Kraft und Segen aus allen Richtungen wünschen.

Unser Newsletter zu Jahresanfang enthält einige wichtige Informationen:

  1. Für unsere Kunden, die nach AZAV zertifiziert sind und Maßnahmen im Fachbereich 1 zugelassen haben bzw. zulassen.
  2. Für alle, die sich qualifizieren möchten und an unseren Fortbildungsangeboten interessiert sind.
  3. Für diejenigen, die unsere Fortbildungen im Süden besuchen: Ab sofort gibt es hierfür einen Ort wunderschönen Ort im Voralpenland
zu 1) Wichtige Neuigkeiten im Fachbereich 1, Aktivierung und Vermittlung

Hierzu hat der Beirat einige neue Regelungen erlassen. Insbesondere haben sich alle Beteiligten nun endlich darauf geeinigt, dass die Zeitdauer der Maßnahmestunden im Fachbereich 1, Aktivierung und Vermittlung nach § 45 nun eine Schulstunde mit 45 Minuten beträgt und lediglich in den eingefügten Praktika 1 Stunde, also 60 Minuten.

Da wir bisher wie die meisten anderen fachkundigen Stellen davon ausgegangen sind, dass ab dem 1. Januar 2017 im Fachbereich 1 alle Maßnahmestunden mit einer Zeitstunde von 60 Minuten anzusetzen sind. Ebenfalls wurde der Unterschied zwischen Kostensatz je Teilnehmerstunde und Produktpreis gestrichen. Zukünftig muss jeweils der Kostensatz in Teilnehmerstunde angegeben sein.

Zu den Regelungen: http://socialcert-gmbh.de/download/dokumente/  Maßnahmenzulassung nach AZAV Bereich 1 Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein AVGS .

zu 2) Fortbildungsangebote

Auf unserer Internetseite finden Sie unsere Fortbildungsangebote, sowohl für zertifizierte Kunden, für Kunden anderer Stellen, die sich über andere Möglichkeiten informieren möchten, als auch generell für alle Menschen, die prüfend tätig sind, welche die Wichtigkeit des wechselseitigen Auditierens erkannt haben und nutzen.

Alle unsere Qualifizierungen (AZAV Trägerzulassung, AZAV Massnahmenzulassung, ISO 9001 2015 und Die Kunst des Prüfens) richten sich an Menschen, die Anforderungen zu Entwicklungschancen werden lassen möchten und so an einer zeitgemäßen Prüfkultur mitgestalten wollen.

http://socialcert-gmbh.de/fortbildung/

3) Fortbildungsräume der SocialCert GmbH

Um unsere Fortbildungen ohne lange Planung und Fristen durchführen zu können, haben wir nun im Süden Deutschlands zwischen Lenggries und Bad Tölz einen wunderschönen Platz gefunden. Der 24 qm große Schulungsraum bietet einen Blick auf die bayrischen Voralpen und die Umgebung lädt – je nach Jahreszeit – zu allerlei erholsamen Dingen ein. Die Übernachtungsmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung sind vielseitig und sehr zu empfehlen: http://socialcert-gmbh.de/fortbildung/fortbildungen-in-wackersberg/

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen Teilnahme an und Gewinn durch das Entstehen einer neuen Kultur des Prüfens, hoffen auf bereichernde und inspirierende Begegnungen rund um dieses Thema und freuen uns auf das, was wir gemeinsam bewegen!

Herzlich

Dr. Stefan Ackermann, Christian Lucke, Dr. Marietta Schürholz

LAST CALL: Für die bald beginnende Fortbildung vom  09.-10.02.2017  in Fulda  „AZAV plus“  sind noch Plätze frei: http://socialcert-gmbh.de/fortbildung/auditorinnen/azav-plus/

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie keinen Newsletter mehr erhalten möchten. Vielen Dank

 

03.10.2016 – Newsletter 2016/2:

Liebe Kundinnen und Kunden,

zum Tag der Einheit das schon vor einiger Zeit angekündigte Gespräch mit Christian Lucke über die Revision der ISO 9001 von 2015. Und mit Verlaub: Darum geht es nicht allein um „ISO Spezialthemen“, welche allein unsere so zertifizierten Kunden interessieren könnten. Es geht vielmehr darum, dass nun ein neuer Wind von der International Organisation of Standardization (sprich einer der obersten Normengeber der Welt) geblasen wird. Und der treibt jene Prüfkultur voran, die wir von SocialCert nun schon seit mehr als 15 Jahren kultivieren und praktizieren.
In der Essenz: Die Freiheit und Möglichkeit, dass Einrichtungen sich nun selber die Form für ihr Qualitätsmanagementsystem geben, das Ihren individuellen Zielsetzungen entspricht, wird nicht nur explizit gewünscht, sondern sogar gefordert. Auditoren haben sich diese auch und gerade jenseits des Qualitätsmanagementhandbuches zu erschließen. Kreative Vielheit und Anerkennung individueller Wege ist nun Einheit gebender Geist!

Frohen Feiertag!

Interview von Dr. Marietta Johanna Schürholz mit Christian Lucke und Dr. Stefan Ackermann zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015die aktuellen Änderungen als Einladung für eine Entwicklung zu mehr Bewusstheit, Kreativität und Verantwortung.

M: Warum ist es interessant, sich mit den Änderungen in der ISO 9001 Version 2015 zu beschäftigen?

S: Die Änderungen in Anforderungskatalogen an ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) erzählen viel über den Grad von Verantwortung, der in einem System bewusst eingeladen wird. Das gilt für Unternehmen oder Einrichtungen aber auch gesamtgesellschaftlich.

C: Und immer mehr unserer Kunden überlegen, ein systematisches Qualitätsmanagement (QM) zu betreiben und dieses zertifizieren zu lassen. AZAV zertifizierte Kunden z.B. stellen sich die Frage, ihr QM auf die Gesamtorganisation auszudehnen und überlegen sich: Welchen Anforderungskatalog will ich dem zu Grunde legen?

S: Die ISO 9001 hat in den letzten zwanzig Jahren einen erheblichen Wandel durchgemacht. In der Version 2000 kam es in den Anforderungen zu einem Wandel: von der Orientierung auf Abteilungen zu einer Orientierung auf Prozesse. Das Motto war jetzt: „Schaut bitte auf die Abläufe in eurer Organisation und stellt diese Prozesse sicher.“ … mehr

 

Das 10_Informationsrundmail_2015-02-23 SocialCert-Informationsrundmail können Sie hier einsehen.

Den Kundennewsletter vom Mai 2016 können finden Sie hier.