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Auditorinnen


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Dr. Stefan Ackermann

Warum ich für SocialCert auditiere?
Im Zertifizierungsprozess sind mir die Menschen wichtig, denen ich begegne. QM-Systeme und Dienstleistungen werden von Menschen entwickelt und getragen. Deshalb möchte ich zuerst verstehen, warum und wie etwas so geworden ist, wie es ist. Solche Begegnungen sind von einer offenen und staunenden Haltung getragenen. Sie ermöglichen ein adäquates Spiegeln des aktuellen Entwicklungsstandes, ein sinnvolles Interpretieren des realen Lebens und der sich zeigenden Qualitäten im Spiegel der selbst gewählten Normen und Forderungen. Feststellungen tragen stets den Entwicklungsaspekt in sich.

Meine Qualitäten: Sinngemäße profunde Normauslegung, Freude am Entwickeln von Produkt- und Personalzertifizierungssystemen, Zusammenhänge erkennen, Zuhören, Spiegeln, Zusammenfassen, Einstellungen und Haltungen würdigen


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Christian Lucke

Warum ich für SocialCert auditiere?
Für mich ist gelebtes Qualitätsmanagement der Ausdruck für den Willen einer Organisation, ihre Leistungen im Interesse der Klienten immer wieder zu überdenken und ständig zu verbessern. Dazu gehört auch die Überlegung: Welche der Tätigkeiten führt tatsächlich zu mehr Wertschöpfung und Zufriedenheit der Leistungsempfänger.

Ich arbeite mit SocialCert zusammen, da diese Philosophie auch dem gehandhabten Zertifizierungsprozess zugrunde liegt. Es geht nicht allein um formales Überprüfen der Regeleinhaltung. Als Gutachter kann ich der Organisation vielmehr helfen, ihr Qualitätsmanagement lebendig zu halten, es weiterzuentwickeln und ihr so auf dem Weg zu mehr Erfolg behilflich zu sein. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, die Erfüllung der „trockenen Normforderungen“ in einem konstruktiven Gespräch herauszuarbeiten und zu hinterfragen. Dazu gehört auch der Mut, Nichterfüllung beim Namen zu nennen und Entwicklungschancen aufzuzeigen.

Als Organisationsberater, der seit 20 Jahren in ideellen Organisationen tätig ist, besteht meine Stärke darin, Organisationszusammenhänge und Arbeitsabläufe sehr schnell in ihrer Komplexität erfassen und bewerten zu können. „Beziehungsqualität“ als Schlüsselfaktor der Qualitätsentwicklung ist auch für mich eine wichtige Orientierungsgröße: Meine Begutachtungen sind geprägt durch Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit. Nur so kann die Qualität der Organisation weiterentwickelt werden.


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Manfred Schaffarczyk

Warum ich für SocialCert auditiere?

Es ist schon einige Zeit her, dass ich im Zusammenhang mit meiner persönlichen, aber vor allem auch beruflichen Entwicklung von einer Art Virus befallen wurde. Ich nenne es gern PDCA Virus (plan-do-check-act Virus ). Meiner Erfahrung nach ist Entwicklung – und damit meine ich Organisationsentwicklung aber auch persönliches Wachstum – am nachhaltigsten, wenn sie auf einem angemessenen Bewusstseinsprozess (plan) basiert, einen kreativen und mutigen Umsetzungsprozess durchläuft (do), einem ebenso angemessen vorbereiteten, vereinbarten und durchgeführten Prüfmechanismus unterliegt (check) und kreative, zielgerichtete Veränderungs- oder Verbesserungsmaßnahmen (act) entstehen können.

Neben der Selbstprüfung spielt die Prüfung „von außen“ eine wesentliche Rolle dabei. Für mich ist jedes Audit eine besondere Erkenntnismöglichkeit. Als Qualitätsmanager einer Sozialeinrichtung kenne ich die Perspektive des zu Auditierenden und bin jedes Mal dankbar für diesen hilfreichen (und aufregenden) Moment. In der Rolle des Auditors verstehe mich als Zuhörer, Fragensteller, Entwicklungspartner, Normübersetzer und Übertrager des PDCA Virus.

Damit Prüfung jedoch ein inspirierender Akt wird braucht es eine ebensolche Prüfkultur. Hier liegt für mich die besondere Qualität der SocialCert. Ich erlebe die Art und Weise des Auditierens bei SocialCert, nämlich das Eintauchen in das lebendige Wesen der Organisation. Mit offenem Fragen, dem Dialog und der gemeinsamen Suche nach Antworten auf Normen und Verordnungen entstehen Resonanzen zwischen Auditor und Mitarbeitenden der Organisationen als gemeinsame Wirklichkeitsentwicklung. Und hierfür bin ich gerne infiziert.

Qualitätsmanager, Lead Auditor, Poesiepädagoge und Systemischer Berater


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Karin Toresin Orsi

Warum ich für SocialCert auditiere?

“Qualität gemeinsam stärken“, das ist mein Leitbild überall da, wo ich im Qualitätsmanagement tätig bin. Überzeugt davon suche ich es in meinen verschiedenen beruflichen Aufgaben und Rollen zu leben: als Qualitätsmanagerin eines großen sozialen Trägers, als freiberufliche QM-Beraterin, als Auditorin für SocialCert.

Im Audit begegnen sich Menschen in besonderer Intensität und der Audittag ist ein besonderer. So ist das Audit ein guter Ort für meinen Leitsatz. Wenn es im Austausch und Miteinander aller Beteiligten gelingen kann, den ursprünglichen Auditauftrag der „Konformitätsbewertung“ vor dem Hintergrund der Norm gemeinsam als Tag der Qualitätsentwicklung zu gestalten, dann ist das Audit für mich jedes mal wieder ein erfüllter Tag.

Für SocialCert auditiere ich gerne, weil ich hier so auditieren kann, wie ich als Auditorin aus innerer Überzeugung auch sein will. Die Botschaft der Auditphilosophie und Prüfkultur von SocialCert trage ich gerne mit in die Welt und erfreue mich an der Vielfalt und dem Miteinander im Kreise des SocialCert-Auditorenteams.

 


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Peter Elssäser

Warum ich für SocialCert auditiere?

„Ein Audit untersucht ob Prozesse, Anforderungen und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen.“ (Wikipedia) Schon während meiner Schulzeit kamen mir Zweifel, ob Prüfungen die Standards abfragen die Qualitäten des Handelns abbilden. In meiner Berufsbiographie tauchte diese Frage immer wieder auf. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsinstitut hatte ich die Möglichkeit mich mit dieser Frage wissenschaftlich zu beschäftigen. Als langjährig Verantwortlicher in einer Jugendberufshilfeeinrichtung konnte ich diese wissenschaftlichen Ergebnisse in der Praxis erproben.

Menschen dabei zu unterstützen sich selbst und ihr Handeln zu reflektieren und in diesem Prozess zu lernen sehe ich als alternative zum bisherigen Prüfungswesen. Das Audit als Moment des Innehaltens und bewussten Betrachtens des Prozesses, der Struktur, des Ergebnisses und der Beziehung. Diese Qualitäten nach innen und außen transparent zu machen und als Lernchance zu begreifen.

Gemeinsam mit den KollegInnen und Kunden von Socialcert möchte ich diese Art der Prüfkultur weiterentwickeln. Damit das Audit, als Teil des QM, zum Lernprozess und die Einrichtungen zur lernenden Organisationen werden können in der die handelnden Menschen und die Anliegen der Leistungsempfänger im Mittelpunkt stehen.


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Horst Girmann

Warum ich für SocialCert auditiere?
Nach ca. 15 Jahren intensiver Beschäftigung mit und Anwendung von QSE war die Auseinandersetzung mit dem Thema Zertifizierung und somit auch die Ausbildung zum Auditor vor 10 Jahren ein naheliegender und logischer nächster Lernschritt.
Ich bin Auditor bei SocialCert weil ich mich in hohem Maße mit der Grundhaltung von SocialCert (siehe Ziele) identifiziere. D.h. die Zertifizierung ist ein partnerschaftlicher Prozess, orientiert an den Zielen der Einrichtung und soll dazu dienen, die QSE in der Einrichtung weiter zu entwickeln, um zu einem wesentlichen Baustein für eine wirklich lernende und lebendige Organisation zu werden.


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Jana Glück

Warum ich für SocialCert auditiere?
Das Anliegen, die Intention von SocialCert ist es, in sozialen Einrichtungen Qualität von Innen gemeinsam mit der Leitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu entwickeln – nicht von Außen aufzusetzen. Hierfür nutzt SocialCert die Maßgaben der ISO 9001:2015 und anderer Normen so, dass eine Einrichtung sich nicht uniformieren muss („blinde Anpassung“). SocialCert arbeitet mit dem aktuellen Status des Qualitätsmanagements einer Einrichtung und führt entlang den Anforderungen der Normen die Unternehmensführung gemeinsam mit der Mitarbeiterschaft hin zu einer eigenverantwortlichen Überprüfung des Sachstandes in Bezug auf ihre Kern-,Führungs- und Unterstützungsprozesse. Dies bringt Wertschätzung in die Einrichtungen und motiviert gleichzeitig beim Überprüfen der Anforderungen der Normen und Vorgaben, die noch notwendigen Instrumente gemeinsam zu entwickeln bzw. einzuführen. Die Leitungen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden als eigenständig denkende Wesen wertgeschätzt, die fähig sind die Qualität Ihrer Arbeit zu erkennen, zu definieren, diese umzusetzen und zu überprüfen, z.B. Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität. SocialCert bezieht als vierte Dimension, die bei der Produkterstellung in sozialen Einrichtungen als wesentliche Kraft zu bezeichnende Beziehungsqualität mit ein! SocialCert vermittelt so etwa die DIN/EN/ISO 9001-2008 als Landkarte für das Zurechtfinden, Entdecken und Ausbauen des eigenen Qualitätsmanagements, sodass Einrichtungen erkennen können, wo der PLAN-, DO-, CHECK- und ACT-Zyklus umgesetzt wird und wo noch nicht. Diese Art der Arbeit mit der QM-Norm, als entwicklungsförderliches Instrument für ein von Innen heraus wachsen können von sozialen Unternehmen, ist aus meiner Sicht der einzige Weg nachhaltig Qualität in Einrichtungen zu implementieren und stetig weiter zu entwickeln, gemäß dem Anspruch nach kontinuierlicher Verbesserung (KVP). Gerade dieser wachstumsorientierte Ansatz, den SocialCert in die Einrichtungen bringt, ist auch mein Anliegen.


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Sigrid Hepting

Warum ich für SocialCert auditiere?
Weil Qualitätsmanagement für mich keine Last, sondern eine Lust ist.
Weil ich bei SocialCert so prüfen darf, dass die Begutachtung der Entwicklung der Einrichtung dient.
Weil ich als Einrichtungsleitung selber erfahren habe wie wichtig externe Audits für die Organisationsentwicklung sind: Als Organisation an den selbst gesetzten Zielen gemessen zu werden, wobei als Beurteilungssituationen die tägliche Praxis einbezogen und nicht nur Dokumente geprüft werden, wirkt fördernd und außerordentlich wertschätzend. Audits werden so zu den zentralen Feiertagen der Einrichtung.
Weil für SocialCert die Gestaltung der Beziehungsqualität, das was soziale Organisationen tagtäglich tun, ein zentrales Anliegen ist.
Weil soziale Organisationen, deren Produkte und Leistungen so wenig greifbar, vergleichbar und anschaulich sind, mit einem dokumentierten QM sprechen und sich auszudrücken lernen. SocialCert ist die Zertifizierungsstelle, die diese Sprache versteht und spricht.
Weil Audits bei SocialCert ein Spiegel für das Lernen der Organisation sind und wiederholte Audits die Einrichtung darin unterstützen ihr eigenes Lernen zu lernen. Und dazu will ich als Gutachterin beitragen.


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Matthias Valentin

Warum ich für SocialCert auditiere?
Ein Audit kann für eine Organisation mehr sein, als die formale Überprüfung auf Übereinstimmung mit Forderungen einer Norm.
Es birgt immer die Chance eines dialogischen Rückblicks auf die Arbeitsprozesse einer Organisation und damit verbunden das Entdecken und Erschließen von Entwicklungspotential.
Diese Auffassung finde ich als Grundanliegen im Leitbild von SocialCert wieder.
Auf diesem Grundverständnis von Auditierung aufbauend ist mir eine partizipative Arbeitsweise wichtig, bei der die Mitarbeiter der zu zertifizierenden Organisation möglichst offen und aktiv – im Sinne einer Selbstevaluierung – in das Audit eingebunden sind.
Dabei sehe ich es auch als meine Aufgabe an, die Organisation dabei zu unterstützen, die abstrakten Formulierungen der Norm mit den konkreten eigenen Arbeitsprozessen in eine lebendige Beziehung zu bringen.
In dem Maße wie dies gelingt, kann das Zertifizierungsaudit zu einem Instrument werden, das hilfreich ist, kontinuierliche Entwicklung als ein „Herzelement“ der Organisationskultur zu fördern.