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Praktisches

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So lass ich mich nicht prüfen

Vier Haltungen zum Prüfen – vier innere Teammitglieder, die ich einladen kann:

1) So werde ich geprüft! – Kind
2) SO LASS ICH MICH NICHT PRÜFEN! – JugendlicheR
3) SO will ich geprüft werden! – ErwachseneR
4) So prüft mich das Leben. – Weiser Mensch

Wie ich damit verantwortlich umgehen kann, siehe:  So lass ich nicht prüfen

 

Es ist an der Zeit, sich selbst zu prüfen

Warum wir fremdem Zählen, Messen und Wiegen mehr Vertrauen als uns selbst.

Wir Menschen haben eine lange Geschichte mit dem Messen und dem Prüfen. Meist unterziehen wir uns Prüfungen, um dazuzugehören. Um nicht alleine zu sein, strengen wir uns an und erfüllen Anforderungen, die nicht aus uns selbst kommen. Die meisten Prüfungen finden in Abhängigkeitssituationen statt. Jemand ist älter, weiß mehr, sitzt auf einer Machtposition. Es sind meine Eltern, meine Lehrer, mein Chef, der Gesetzgeber oder eine Prüfinstanz. Dies berechtigt ihn in Prüfsituationen meistens, über das Wissen, die Qualität oder sogar die Zugehörigkeit zu entscheiden. Mir sind kaum Menschen bekannt, die sich in ihrem Leben an mehr als eine Hand voll erbaulicher Prüfungserfahrungen erinnern können. Mir ging es ebenso.

Bis ich mich auf den Weg gemacht habe um zu verstehen, wie eine Prüfkultur aussehen könnte, die mich zugehörig fühlen lässt, die mein aktuelles Wissen wertschätzt und die meine Qualitäten sieht und fördert. Und ich habe sehr lange gebraucht zu erkennen, dass ich darüber entscheide, wie ich geprüft werden will. Denn Prüfungen, denen ich mich stelle, sind meine Wahl.

Das hört sich auf den ersten Eindruck verwegen an. Wie soll ein Kind, das frei lernen will, wählen, ob es benotet wird?…

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Wirkungsmessung in sozialen Organisationen

Seit über 35 Jahren beschäftige ich mich mit einem Thema, das mich von Anfang an genervt hat: Dass wir im Grunde eine offenkundige Unterscheidung, die uns im Grunde alle bekannt sind, permanent durcheinanderwerfen. Deshalb bitte ich Sie auch diesen Text so zu lesen, dass Sie nichts von dem Glauben, was hier geschrieben steht, sondern dass Sie in sich selbst hinein hören und darauf lauschen, welche Resonanz die hier von uns dargebotenen Unterscheidungen erzeugen, für sie funktionieren und wie sie diese ihrem individuellen Kontext nutzbringend verwenden können. … Sind unsere mechanistischen und linearen Denkmuster, die wir in unserem Kopf haben überhaupt geeignet, lebende Systeme zu verstehen?

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Die Haltung messen – in leichter Sprache

Im Leben entscheidet meine Haltung und Einstellung, wie es mir geht. Auch wie ich meine Beziehung zum Leben gestalte, erlebe und mich dabei fühle. Und möchte ich wissen, wie es mir geht, bewerte ich mich. Wir kennen bewerten durch Messen. Der Handwerker misst mit seinem Meterstab. Der Arzt das Gewicht mit der Waage. Die Lehrerin zählt die Schülerinnen und prüft die Anwesenheit. Sie bewertet die Leistung anhand von Noten. Doch wie kann ich meine Haltung messen?

Wir wünschen uns für das Messen von Haltungen ein genauso einfaches Messgerät. Es wäre so einfach, wenn mir ein Messgerät sagen würde, wie‘s mir geht. Menschen haben sich Gedanken gemacht, wie man Haltung messen kann. Es sind Menschen aus stationären Hospizen.

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