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Praktisches

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Prüfungen sind Initiationen in neue Möglichkeiten

Warum es notwendig ist Kompetenzen festzustellen statt Leistung zu bewerten.

Gemäß der Menschenrechtserklärung stellt jeder Mensch einen eigenen Wert dar. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“. Jede menschliche Gemeinschaft wie eine Familie oder ein Team erzeugt darüber hinaus im Laufe ihres Daseins einen eigenen Wert, der über den Wert individuellen Geschichte hinausgeht. Eine Gemeinschaft von Teams mit individuellen und gemeinsamen Anliegen muss sich organisieren, damit der Mehrwert der Einzelnen und der Teams durch eine Organisation zum Ausdruck gebracht werden kann. Das Zusammenspiel von Organisationen erzeugt einen Wertekontext, den wir Kultur nennen.

In der Prüfkultur geht es darum, den Wert von einzelnen Menschen, von Gemeinschaften und von Organisationen zu erkennen und festzustellen. Dies geschieht in unserer bisher entstandenen Kultur vor allem durch bewerten. Jemand findet etwas gut oder schlecht bzw. böse, positiv oder negativ, richtig oder falsch, stark oder schwach. Wer die besten Bewertungen hat, die meisten Likes, am meisten verdient, hat am meisten geleistet.
Zugleich bewerten wir damit nicht nur die anderen, sondern auch uns selbst. … zum Text

 

Der Unterschied zwischen und der alten herkömmlichen Prüfkultur einer zeitgemäßen Prüfkultur

Die alte herkömmliche Prüfkultur ntstammt einer Menschheitsentwicklungsepoche, die man als verstandesorientiert, patriarchalisch, deterministisch, hierarchisch, autoritätsorientiert und bewertend charakterisieren kann.
Eine zetigemäße Prüfkultur gestaltet eine bewusste Kulturepoche, die zusätzlich zum Verstand auch das Gefühl und den Willen würdigt, und die man als heterarchisch, offen, auf Augen- bzw. Herzenshöhe, lernorientiert, unterstützend und Verantwortung generierend charakterisieren wird. … Zum Text

Zur Meßbarkeit von Beziehungs- und Lebensqualität

Theoretischer Hintergrund sowie: Ist Beziehungsqualität in der Altenhilfe messbar?

Beiträge zu einer zeitgemäßen Prüfkultur

Dr. Stefan Ackermann und Dr. Marietta Schürholz betreiben ein blog, der sich mit allem rund um das Thema Prüfen beschäftigt. Die Schritte zu einer erwachsenen Urteilsbildung zu diesem Thema führen über:
1) So werde ich geprüft!
2) SO LASS ICH MICH NICHT PRÜFEN!
3) SO will ich geprüft werden!
4) So prüft mich das Leben.

Aktuell sind wir der Meinung, dass es erst einmal um das Aufwachen aus der lethargischen Hinnahme einer überkomenen Prüfkultur geht. Deshalb: So lass ich mich nicht prüfen

 

Es ist an der Zeit, sich selbst zu prüfen

Warum wir fremdem Zählen, Messen und Wiegen mehr Vertrauen als uns selbst.

Wir Menschen haben eine lange Geschichte mit dem Messen und dem Prüfen. Meist unterziehen wir uns Prüfungen, um dazuzugehören. Um nicht alleine zu sein, strengen wir uns an und erfüllen Anforderungen, die nicht aus uns selbst kommen. Die meisten Prüfungen finden in Abhängigkeitssituationen statt. Jemand ist älter, weiß mehr, sitzt auf einer Machtposition. Es sind meine Eltern, meine Lehrer, mein Chef, der Gesetzgeber oder eine Prüfinstanz. Dies berechtigt ihn in Prüfsituationen meistens, über das Wissen, die Qualität oder sogar die Zugehörigkeit zu entscheiden. Mir sind kaum Menschen bekannt, die sich in ihrem Leben an mehr als eine Hand voll erbaulicher Prüfungserfahrungen erinnern können. Mir ging es ebenso.

Bis ich mich auf den Weg gemacht habe um zu verstehen, wie eine Prüfkultur aussehen könnte, die mich zugehörig fühlen lässt, die mein aktuelles Wissen wertschätzt und die meine Qualitäten sieht und fördert. Und ich habe sehr lange gebraucht zu erkennen, dass ich darüber entscheide, wie ich geprüft werden will. Denn Prüfungen, denen ich mich stelle, sind meine Wahl.

Das hört sich auf den ersten Eindruck verwegen an. Wie soll ein Kind, das frei lernen will, wählen, ob es benotet wird?…

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Die Haltung messen – in leichter Sprache

Im Leben entscheidet meine Haltung und Einstellung, wie es mir geht. Auch wie ich meine Beziehung zum Leben gestalte, erlebe und mich dabei fühle. Und möchte ich wissen, wie es mir geht, bewerte ich mich. Wir kennen bewerten durch Messen. Der Handwerker misst mit seinem Meterstab. Der Arzt das Gewicht mit der Waage. Die Lehrerin zählt die Schülerinnen und prüft die Anwesenheit. Sie bewertet die Leistung anhand von Noten. Doch wie kann ich meine Haltung messen?

Wir wünschen uns für das Messen von Haltungen ein genauso einfaches Messgerät. Es wäre so einfach, wenn mir ein Messgerät sagen würde, wie‘s mir geht. Menschen haben sich Gedanken gemacht, wie man Haltung messen kann. Es sind Menschen aus stationären Hospizen.

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Wirkungsmessung ein sozialen Organisationen

Dr. Stefan Ackermann hat auf dem Mission Investing Forum der GLS Bank und des Bundesverbands Deutscher Stifungen am 11. November 2016 einen Vortag über Wirkungsmessung in sozialen Organisationen gehalten, in dem einige Grundzüge und wesentlichen Unterscheidungen für mehr Klarheit und Möglichkeiten aufgezeigt werden. Sie können die Transskription hier downloaden.

Führung und Beziehungsgestaltung

Ein Aufsatz von Dr. Stefan Ackermann zum Spannungsfeld Führung und Qualitätsmanagement mit der Absicht, die Beziehungsqualität professionell zu gestalten. Hier der download.